Route: Samarkand - Sharisabz - Samarkand - Bukhara - Samarkand
Detailed description : Reise nach Samarkand 2026
Einschließlich uns (Prof. Dr. Natalia Maslakova-Clauberg und Dr. Rolf Clauberg) bestand unsere Gruppe aus 15 Teilnehmern für diese Exkursion nach Usbekistan.
Die meisten von uns flogen von Zürich nach Istanbul und flogen dann nach einem 2 Stunden und 40 Minuten dauernden Zwischenstopp weiter nach Samarkand. Alle kamen mit
demselben Flugzeug in Samarkand an. Am 12.03.2026 um 04:40 Uhr Ortszeit landeten wir in Samarkand. Aufgrund der vierstündigen Zeitverschiebung zwischen Samarkand
und Zürich kamen wir 40 Minuten nach Mitternacht Zürcher Zeit an. Am Flughafen wurden wir mit einem Bus abgeholt und zu unserem Hotel in Samarkand gebracht.
Nach einigen Stunden Schlaf begannen wir unsere ersten Besichtigungen interessanter Orte in Samarkand unter der Leitung von zwei Usbekischen Reiseführern.
Hier sei erwähnt, dass Samarkant und Buchara historisch wichtige Zentren der Seidenstraße waren. Im 14. Jahrhundert machte Timur (auch bekannt als Tamerlan)
Samarkant zur Hauptstadt seines großen Reiches. Buchara hingegen entwickelte sich zu einem religiösen Zentrum des Islam. Heute ist Taschkent die Hauptstadt Usbekistans.
Es war unser Ziel geschichtlich relevante Plätze und Gebäude in Samarkand und Buchara zu besichtigen. Dementsprechend besichtigten wir in Samarkand den Registan - das
offizielle Zentrum des Timor Reiches mit der Ulugbek-Madrasa sowie den Medressen Sher Dor und Tillya Kari,das Gur-Amir-Mausoleum - Grabstätte der Timuriden Dynastie,
die Bibi-Khanum-Mosche - von Timur als grösste Moschee erbaut, und das Shahi-Zinda-Mausoleum - "Stadt der Toten", ein Komplex aus mehr als 20 Gebäuden verschiedener
Epochen. Weitere Besichtigungen galten dem Ulugbek Observatorium - das erste Observatorium im Orient mit einem 30-Meter Sextanten, und dem im Jahre 1900 gebauten
Mausoleum von Khodja Dornier das auf dessen Grab aus dem 7. Jahrhundert gebaut wurde.
Am 16. März fuhr unsere Gruppe mit dem Schnellzug „Afrosiab“ nach Buchara. Dort besichtigten wir die 1807 erbaute Chor-Minor Moschee mit vier Minaretten (eines an jeder Seite),
die Ark- oder Arche-Zitadelle, und die Altstadt von Buchara. Hier sahen wir auch eine Steinfigur von Nasreddin Hodscha, einem verehrten, legendären Narren und Schelm.
Insgesamt war die ganze Reise sehr interessant und lehrsam.
Moskau und St. Petersburg sind geschichtlich eng miteinander verknüpft. Seit 1478 führte
der Grossfürst von Moskau den Titel «Zar» und ab 1480 war Moskau die Hauptstadt eines
unabhängigen Russischen Reiches. 1712 verlegte Zar Peter der Grosse die Hauptstadt nach
St. Petersburg. Moskau blieb aber bis Mitte des 19. Jahrhunderts kulturelles und wirtschaftliches
Zentrum Russlands. Ab 1721 nannten sich die Herrscher in St. Petersburg «Imperator», also Kaiser.
St. Petersburg ist eine nach westlicher Kultur gebaute Stadt, die den deutlichen Einfluss
italienischer Architekten erkennen lässt. In Moskau findet man auch in der heutigen, sehr
modernen Stadt noch viel alte russische Kultur. 1918 wurde die Hauptstadt des neuen Sowjetischen
Staates wieder nach Moskau verlegt. Nach Zerfall der Sowjet Union, blieb Moskau Hauptstadt der Russischen Föderation.
Der erste Teil der Reise widmete sich Moskau. Wir besuchten dort den Moskauer Kreml, mit seinen
Kathedralen, dem Kreml Museum und der Residenz des Russischen Präsidenten. Auf dem Roten Platz
besuchten wir das Lenin Mausoleum mit den anderen Ehrengräbern der Staatsführer aus der Sowjet-Zeit,
sowie das Kaufhaus GYM. Weitere Sehenswürdigkeiten waren die Tretjakow Galerie, das Puschkin Museum,
das Glasunov Museum, und das Museum des Russischen Aussenministeriums, sowie die Christi-Erlöser Kathedrale,
das bedeutendste sakrale Bauwerk Moskaus.
Am 24. Juli ging die Reise von Moskau mit dem Schnellzug nach Sankt Petersburg. Unser Hotel war zu Fuss nur wenige Minuten von der Eremitage entfernt, die eine der grössten Sammlungen westeuropäischer Kunst beinhaltet. Diese ist ein zentraler Bestandteil der zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Innenstadt von St. Petersburg. In 350 Sälen sind ca. 75'000 Exponate ausgestellt. Der Grosskomplex der Eremitage beinhaltet auch den Winterpalast, mit den Räumlichkeiten der russischen Imperatoren. Beim Russischen Museum und dem dazugehörigen Michailows Palast, liegt der Fokus auf russischer Kunst, genau wie in der Moskauer Tretjakow Galerie. Weitere Höhepunkte der Reise waren die Peter und Paul Festung, die Sommerresidenz der Russischen Imperatoren Zarskoe Selo (Zaren-Dorf), die berühmte Palastanlage Peterhof am finnischen Meerbusen, der nahe dabei liegende Konstantinspalast in Strelna, eine Residenz des Russischen Präsidenten, sowie der Palast in Gatschina. Den Palast in Gatschina liess ursprünglich Graf Grigori Orlow, der Favorit der Kaiserin Katharina II. erbauen. Später lies Katharinas Sohn, der Imperator Paul I. diesen Palast nach seinen Plänen umbauen.
InterKulturForum organisierte in diesem Jahr seine erste Reise. Das Thema war das Weltkulturerbe in Israel mit den historischen Ueberresten der Römerstadt Caesarea, der alten Kreuzfahrerstadt Akkon, der modernen Stadt Haifa, und der für drei Religionen heiligen Stadt Jerusalem.
Diese Reise war nicht von InterKulturForum organisiert, sondern Prof. Dr. Maslakova-Clauberg und Dr. Rolf Clauberg nahmen hier, wie schon öfters, an einer Reise der Reisehochschule Zürich teil.
Der erste Teil der Reise war in Toledo. Von ca. 531 bis 711 war Toledo die Hauptstadt des ehemaligen Westgotischen Reiches in Spanien. Im Jahre 712 eroberten die Mauren Toledo. 1085 eroberte Alfons VI Toledo im Rahmen der spanischen "Reconquista". Die Stadt zeigt noch heute Spuren dieser Teile ihrer Geschichte. Eine weitere Berühmtheit in Toledo ist der Maler "El Greco", der 1576 nach Spanien kam und in Toledo seine Werkstatt gründete. Noch heute sind einige seiner Bilder in Toledo zu sehen.
Der zweite Teil der Reise ging nach Madrid, der modernen Hauptstadt Spaniens mit einem Abstecher nach San Lorenzo de El Escorial der von 1563 bis 1584 gebauten Schloss- und Klosteranlage ausserhalb Madrids. In Madrid war der Schwerpunkt auf den Museen Prado, Reina Sofia, und Thyssen-Bornemisza.